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Hyper.ARC
Revisionssicheres Langzeitarchiv (Bestandteil des Hyper.PACS und Ergänzung eines jeden Fremd - Pacs)

IHE-konformes DICOM-Archiv zum Speichern und Archivieren des gesamten Bildmaterials der Klinik und deren Partner

Ein System für das gesamte Krankenhaus und die integrierten Partner mit Mandanten-Trennung

Revisionssichere Langzeitarchivierung (LZA) zur Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften

Daten unveränderbar - doppelt gesichert - räumlich getrennt

Zur Zeit einziges DICOM-Archiv, das die Forderungen der Röntgen-Verordnung kompromisslos erfüllt.

Hyper.ARC ist in jede DICOM-PACS Umgebung integrierbar (für ASP- oder Anbieter ohne Archiv z.B. e-film)

ISS (ITZ-Smart-Service): Preiswerter, schneller und einfacher Service, da nur ein zentraler Server betreut werden muss.

Speicherung und Archivierung von Bild, Grafik und Befund.

Investitionsschutz durch individuelle Skalierbarkeit  und Einhaltung internationaler Standards.

Kompressionskonzept nach Vorgabe der Konsensuskonferenz


 

Allgemein:

Viele Krankenhäuser und Praxen bewegen sich mit Ihrer Art der Bildarchivierung auf dünnem Eis, weil bestehende Einrichtungen den aktuellen gesetzlichen Vorgaben nach RÖV, MPG oder IHE nicht mehr gerecht werden können, oder knappe Budgets den Betreiber bei der Investition zu Kompromissen zwangen. Dabei muss eine revisionssichere Archivierung nicht teuer sein.

Bei der Archivierung digitaler Röntgenbilder , werden meistens nur IT-technische Aspekte und Vorschriften berücksichtigt. Gehen aber digitale Röntgen-Bilder verloren und muss eine Röntgenaufnahme wiederholt werden, dann liegt laut Gesetz ein Strahlenunfall vor, da die Wiederholungsaufnahme vermeidbar gewesen wäre.

Die Ministerpräsidenten der Länder haben daher das PACS in die Risikoklasse IIb nach MPG und damit auf eine Stufe mit einem Röntgengerät gehoben.

Was sagt die RöV zur Archivierung:

Röntgenbilder können auf einem Bildträger oder auf anderen Datenträgern aufbewahrt werden, wenn sichergestellt ist, dass…

1.      die Wiedergaben oder die Daten mit den Aufzeichnungen und Bildern inhaltlich oder bildlich übereinstimmen, wenn sie lesbar gemacht werden,

2.      die Daten während der Dauer der Aufbewahrungsfrist verfügbar sind und jederzeit innerhalb angemessener Zeit lesbar gemacht werden können, und

3.      sichergestellt ist, dass während der Aufbewahrungszeit keine unbemerkten Änderungen oder Informationsverluste eintreten können.

Daraus folgt:

  1. Das Speichermedium und die Speicherart muss die Übereinstimmung mit dem Ursprungsbild sicherstellen.
  2. Die Daten müssen, um die jederzeitige Verfügbarkeit sicher zu stellen, doppelt archiviert und in verschiedenen Brandabschnitten gelagert werden. Die Datenbank verweist dabei auf den Lagerort, so dass ein schneller Zugriff möglich ist. Das Archiv-Medium darf die Daten während der Dauer der Aufbewahrungsfrist nicht verlieren.
  3. Daten müssen auf unveränderbaren Medien archiviert  sein oder es muss auf andere Weise juristisch nachweisbar sein, dass keine Veränderung stattfinden kann!

In der Verantwortung steht sowohl der Betreiber meistens in Form des Geschäftsführers, der Radiologe direkt und indirekt der Leiter IT und Medizintechnik.

Medien neuester Entwicklung stellen die Erfüllung dieser Forderungen sicher:

  1. Für Bänder gibt es die längste Erfahrung in Bezug auf Langzeitarchivierung (>40 Jahre)
  2. WORM-LTO3-Bänder stellen die Unveränderbarkeit sicher (WORM: Einmal beschreibbar multiple lesbar)
  3. Geschwindigkeit zwischen 3 und 8 Minuten pro Untersuchung sind akzeptabel.
  4. Doppelarchivierung ist aufgrund der geringen Kosten pro GByte eine günstige finanzielle Lösung.
  5. Da kein händischer Eingriff notwendig ist, können auch keine Fehler passieren.

Zurzeit wird als Archivmedium das WORM-RAID evaluiert, bei dem ein Chip die Wiederbeschreibbarkeit verhindern soll.

Doch nicht nur das Archiv-Medium ist entscheidend, sondern auch das Archivierungskonzept, welches in der folgenden Abbildung dargestellt wird.

Durch Aufteilung der Komponenten auf mehrere Häuser kann auch der Katastrophen- und Brandschutz ohne Mehrkosten sichergestellt werden.

Bei dem in Bild 1 dargestellten Konzept gibt es keinen „single-point-of-failure“. Jede einzelne Komponente darf defekt sein, ohne dass ein Datenverlust eintritt. Einzigartig ist, dass hierbei sogar die Datenbank zerstört sein kann. Die Daten können aus dem RAID und den Bändern wieder rekonstruiert werden.

Diese datensichere Lösung ist z.B. bei einem Application-Service-Provider (ASP), der die Daten im Auftrag speichert, nicht möglich.

 

 

Konzept - Evolution:

  • Im Gegensatz zu einer Backup-Lösung kann direkt aus der PACS-Anwendung auf jede einzelne Untersuchung zugegriffen werden (auch und gerade, wenn das RAID defekt ist).

  • Durch spezielle Speicherkonzepte, die von der ITZ-Medicom entwickelt wurden, kann jede Komponente einschließlich der Datenbank defekt sein, ohne dass ein Datenverlust eintritt.

  • Bei RAID-Ausfall und daraus folgender Erneuerung kann sofort auf frühere Untersuchungen zugegriffen werden. Bei einer Backup-Lösung muss das RAID teilweise über Monate wieder von den Backup-Bändern oder DVD gefüllt werden, was einen enormen Ausfall bedeutet über den sich die meisten Betreiber nicht im Klaren sind.

  • Die parallele Speicherung und Archivierung erhöht die Geschwindigkeit und verhindert das Kopieren von Fehlern, welche gerade kurz vor RAID-Ausfall unbemerkt eintreten können. Dann hat man häufig auf allen Backup-Medien nur Datenmüll, "der Alptraum"  eines jeden IT - Leiters.

  • Daher sollte auch eine zusätzliche Schreibprüfung durch die Applikation erfolgen, indem jedes volle Medium noch einmal zurück geschrieben und geprüft wird, ob der erwartete Inhalt auch vorhanden ist. Erst dann wird das Löschflag im RAID freigegeben.

  • Die Aufteilung des Systems über mehrere Brandabschnitte sollte ohne Mehrkosten möglich sein. Bei größerer Distanz ergibt sich sogar ein Katastrophenschutz.

  • Bei der monetären Überlegung sollten der Anschaffungspreis und die Folgekosten berücksichtigt werden und auch die Tatsache, dass personalintensive manuelle Tätigkeiten entfallen.

 Zusammenfassung:

 Mit Hyper.ARC auf der sichen Seite der Archivierung.

ITZ

Backup

 Restore einzelner Untersuchungen aus der Applikation

+

-

 Sicherheit bei Ausfall einer beliebigen Komponente

+

-

 Direkter Datenzugriff nach RAID-Ausfall

+

-

 Parallele Archivierung und paralleler Zugriff

+

-

 Kein Kopieren von Fehlern durch Spiegelung

+

-

 Schreibprüfung auf Applikationsebene

+

-

 Katastrophenschutz durch Auslagerung

+

-

 Archivierungskosten / Bild im Format 35 c x 43 cm ca. 3,2 Ct.

+

x

Diese Lösung kann mit jedem PACS kombiniert werden, da nur einfache DICOM-Schnittstellen nötig sind, über die i.d.R. jedes PACS verfügt.

Mit dieser revisionssicheren Lösung können die Verantwortlichen in Krankenhaus und Praxis wesentlich beruhigter sein, da sie den Schritt von der Speicherung zur Archivierung vollzogen haben.

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