Asklepios Kinderherzzentrum Sankt Augustin

Bild- und Datenmanagement mit Telemedizin in einem PACS

ITZ Hyper.PACS im Asklepios Kinderherzzentrum Sankt Augustin

 

Das zunehmend umgesetzte Funktionsprinzip der telemedizinisch angebundenen Portalklinik als Zuweiser einer Spezialklinik hat sich mehr als bewährt. Es gewährleistet eine Datenübermittlung vom Erstbehandler an den Spezialisten, im Idealfall noch vor der Patientenüberführung und bedarfsorientiert bis in den Operationssaal.

Prof. Dr. med. B. Asfour, Direktor Deutsches Kinderherzzentrum Sankt Augustin

Konventionelle PACS-Installationen können mit den hohen medizinischen Anforderungen kaum mehr Schritt halten, weil große Datenvolumen in Echtzeit kommuniziert und dargestellt werden müssen. Für Lothar Hoheisel, Geschäftsführer der itz-medi.com, kommt diese Erkenntnis nicht überraschend. „Wir stellen fest, dass die Nachfrage nach Universal-Lösungen für Bild, Grafik und Befund aus allen Abteilungen inklusive einfach zu bedienender Telemedizin allgegenwärtig ist. Deshalb stehen Telemedizin- und PACS an vorderster Stelle in unserer Entwicklung. Es ist absolut notwendig, dass die Qualität und Effizienz des Bild- und Datenmanagements bei der Patientenbehandlung nicht an der Pforte einer Klinik haltmachen.“

 

Jede Sekunde zählt

Im Deutschen Kinderherzzentrum Sankt Augustin weiß man, dass es auf jede Sekunde ankommt. Die Spezial-Klinik im Rhein-Sieg-Kreis behandelt jährlich über 1000 Patienten mit angeborenen Herzfehlern operativ oder interventionell, davon mehr als 90% Kinder. Das Bild- und Datenmanagement erfolgt mit Hyper.PACS von itz-medi.com.  Prof. Dr. med. B. Asfour, Direktor des Kinderherzzentrums, weiß um die Bedeutung von Extremsituationen. „Operationen an oftmals wenige Stunden alten Säuglingen können nur mit lebensrettendem Ergebnis durchgeführt werden, wenn die Vorbereitung optimal ist; dazu gehören alle Daten von extern und intern sowie eine minutiöse Planung.“ Durch die Kommunikation über telemedizinische Systeme wie

 

Hyper.TELEMED sind Befunde, Diagnosen und Bilder von der Zuweiserklinik bei Ankunft der

Dr. med. P. Zartner, Oberarzt Kinderkardiologie

kleinen Patienten bereits in die Behandlungsvorbereitungen eingebunden.

 „Wir müssen sicher sein, dass die unterschiedlichen Bildformate aus
anderen Abteilungen und von unseren Zuweisern unkompliziert und überall in unserem Netzwerk laufen. Nur so können wir uns 100-prozentig auf die übermittelten Daten verlassen“, so Dr. med. Peter Zartner, Oberarzt der Kinderkardiologie.

 

Echtzeit-Darstellung mit Hyper.PACS

Das früher eingesetzte Hyper.COR war die erste Software weltweit, die auf Standardhardware Herzkatheter-Sequenzen in Echtzeit darstellen konnte. Dieser technische Vorsprung hat sich auch bei der Weiterentwicklung Hyper.PACS bemerkbar gemacht. Dadurch werden alle relevanten Bildquellen wie Angiographie, Ultraschall, MRT und CT in garantierter Echtzeit auf den Monitor gebracht; ein grüner Indikator zeigt an, dass dies der Fall ist, damit kein Risiko entsteht. „Das ist besonders in der Kinderkardiologie wichtig, weil hier Aufnahmen mit bis zu 50 Bildern/s aufgenommen werden“, so Dr. Zartner.

 
Prof.Prof. hc. Dr. med. M. Schneider, Chefarzt Kinderkardiologie

Auch für Prof. Prof. hc. Dr. med. M. Schneider, Chefarzt der Kinderkardiologie, steht die Effizienz der eingesetzten Hard- und Software an erster Stelle. „Wir arbeiten gegen die Zeit. Jeder überflüssige Handgriff ist ein kontraproduktiver Schritt. Nicht nur am Operationstisch, sondern auch am Bildschirm.“ ITZ setzt abteilungsübergreifend auf eine einheitliche und einfache

 

Benutzeroberfläche. Das Befunden mit wenigen Mausklicks bedeutet schnellere Diagnosen; Zeit, die oft lebensrettend sein kann.

 

Durch Integration von biplanarer LVA / QCA und Messungen nach Distanz, Zeit und Geschwindigkeit bei US sowie achsenfreie Rotation von 3-D-Darstellungen lässt dieses System in der Kardiologie keine Wünsche offen.