St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln

Teleradiologie sichert computertomografische Versorgung der Patienten mit hoher Qualität

St. Irmgardis-Krankenhaus, Süchteln

 

Bis Ende 2010 wurden die Röntgenaufnahmen im St. Irmgardis-Krankenhaus in Süchteln auf Film ausbelichtet, weitergereicht, befundet und archiviert. Um auf den neuesten Stand der Technik zu kommen, sollte mit einer neuen Röntgenanlage auch ein digitales Bilddatenarchivierungs- und -kommunikationssystem (PACS) eingeführt werden. Dafür sprechen neben der Optimierung der Arbeitsabläufe im Wesentlichen zwei praktische Gründe, wie Einkaufsleiter Peter Terhorst ausführt: “Zum einen können wir die Kosten rund um die Filmentwicklung und -archivierung sparen, die über den gestiegenen EDV-Kosten liegen. Zum anderen ist das digitale Röntgen ein wichtiger Werbeeffekt für unser Haus. Wir können uns den Zuweisern und Patienten als moderner Dienstleister präsentieren.”

 

Empfehlung führte zur Entscheidung

Neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis spielte bei der Partnerwahl auch eine Empfehlung eine Rolle. “Der radiologische Chefarzt Dr. Malms aus dem AKH Viersen hat uns ITZ Medicom mit Hyper.PACS empfohlen und sich dabei auf langjährige eigene gute Erfahrungen gestützt”, erläutert Terhorst. Heute ist das PACS tief in die bestehende IT-Infrastruktur des St. Irmgardis-Krankenhauses integriert und gewährleistet einen filmlosen Betrieb. Um reibungslose Abläufe zu gewährleisten, tauscht es Daten mit dem Krankenhaus- (KIS) und dem Radiologie-Informationssystem (RIS) von Tieto aus. Seit Ende Februar 2011 ist Hyper.PACS klinikweit im Einsatz, inklusive der Bildverteilung in die Operationssäle.

 

Teleradiologie ist tägliche Routine

 

Das St. Irmgardis-Krankenhaus hat keine eigenen Radiologen im Hause. Die Röntgenaufnahmen werden durch fachkundige MTRAs erstellt und von den jeweiligen Fachärzten in den einzelnen Kliniken befundet. Eine Ausnahme bilden die Untersuchungen mit dem 16-Zeiler-CT, die automatisch über eine VPN-Verbindung in das AKH Viersen geschickt und dort von den Radiologen im eigenen ITZ-Hyper.PACS befundet und archiviert werden. In der jetzigen Stufe der Integration in das RIS wird eine zusätzliche Schnittstelle umgesetzt, über die die klinischen Befunde aus dem RIS in das PACS übermittelt werden. Dann können die Ärzte direkt bei der Befundung am Bildschirm auch die klinische Anfrage und frühere Befundtexte einsehen sowie Patienten-CDs mit Bild und Befund erstellen. Die Betreuung durch die ITZ Medicom, gerade wenn man schnell und ohne Voranmeldung Hilfe braucht, hebt sich dabei deutlich von dem Wettbewerb ab.

 

Schneller, besser, einfacher

Das PACS trägt wesentlich zu einer Beschleunigung und höheren Qualität der klinikweiten Abläufe bei. “Die Bilder stehen den Ärzten schneller zur Verfügung und auch die Befunde können zeitnah geschrieben werden. Zugriff auf die Bilder und Befunde besteht 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr. Durch die Möglichkeiten der digitalen Bildverarbeitung, wird die Sicherheit in der Diagnostik gesteigert. Unsere Ärzte können noch mehr und feinere Details in den Aufnahmen erkennen und so ihre Befunde absichern. Auch die Vorbereitung der klinischen Demonstration ist deutlich einfacher und effizienter geworden”, umreißt Terhorst die wesentlichen Vorteile des Hyper.PACS für die ärztliche Arbeit.

 

Nicht nur die Ärzte, auch das Krankenhaus selber hat Vorteile durch den Wegfall der Röntgenbilder. So kann nach und nach teurer Archivraum abgebaut werden. Dazu wird Archivpersonal für andere Tätigkeiten im Hause frei. Und den Schwestern auf den Stationen bleiben lange Wege beim Suchen und Holen von Röntgentüten erspart. “Das Warten auf Röntgenbilder gehört ein für alle Male der Vergangenheit an”, weiß Terhorst. Nicht zuletzt trägt die automatische Erfassung aller Röntgenleistung zur Liquiditätssicherung des Hauses bei. In Zukunft kann der Bildversand an die niedergelassenen Kollegen dann vielleicht sogar über eine Datenleitung realisiert werden, wie Peter Terhorst ausführt: “Im Kreis Viersen soll ein Ärztenetz aufgebaut werden. Dann haben die Überweiser die Möglichkeit, Befunde, Bilder, Laborwerte usw. auszutauschen und so auf Knopfdruck einen Überblick über die gesamte Krankengeschichte mit vorliegenden Bildern, Werten und Befunden zu gewinnen.”